Preiskapriolen durch Erneuerbare Energien

Die Energiewende führt für Verbraucher zu höheren Energiekosten.

Die WELT schreibt hierzu:

“Immer wenn die deutschen Solaranlagen oder Windräder mehr Energie produzieren, als gerade benötigt wird, es also zu einer Stromschwemme kommt, stürzen die Preise ab. Strom lässt sich nicht entsorgen. Er muss Abnehmer finden – um jeden Preis, sogar für einen negativen.

Für die Versorger wäre es teurer, für die Zeit der Grüne-Strom-Spitzen, wie das Phänomen eines Überangebots von Solar und Wind im Jargon heißt, ihre Kraftwerke herunter- und später wieder hochzufahren, als Minuspreise zu zahlen. Und so kommt es regelmäßig zu dem paradoxen Zustand, dass nicht der Stromabnehmer den Produzenten bezahlt, sondern der Energieerzeuger zum Gratisstrom auch noch eine Prämie gewährt.

Verbraucher haben nichts von den Negativpreisen beim Strom, sie müssen sogar noch draufzahlen. Jeder Produzent grünen Stroms darf seine Kilowattstunden nicht nur unabhängig von der Nachfrage ins Netz einspeisen. Die Netzbetreiber sind zudem verpflichtet, die Elektrizität zu einem festen Vergütungssatz abzunehmen. Die Differenz zwischen diesem festen Abnahmepreis und dem „echten“ Preis muss der Verbraucher in Form einer Umlage zahlen.

(…)

Strom ist in Deutschland so teuer wie noch nie. In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Grundversorger die Preise um durchschnittlich fünf Prozent angehoben. Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox kostet eine Kilowattstunde Strom im bundesdeutschen Durchschnitt derzeit 29,42 Cent.

 

Nach Ansicht von Experten manifestiert sich in den steigenden Strompreisen einerseits und den Negativpreisen an den Strombörsen andererseits ein Konstruktionsmangel der Energiewende.”

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